Blickpunkt Vöcklabruck/Gmunden

Straßen- und Außenbeleichtungen. Das heißt, dass Kunstlicht in der Nacht nur zum Einsatz kommt, wenn es nötig ist. Zudem werden Außen- beleuchtungen ab einer gewissen Hel- ligkeit (500 Lumen) abgeschirmt und eine festgelegte Farbtemperatur (3.000 Kelvin) wird nicht überschritten. Kriterien. Vor acht Jahren war begon- nen worden, die Helligkeit des Nachthimmels in Oberösterreich zu dokumentieren,t 2017 wurde die Re- gion des Naturparks Attersee-Traun- see als besonders geeignet dafür ausgewählt, die Kriterien für eine Zer- tifizierung als „Dark Sky Park“ zu er- füllen: So muss die Milchstraße mit bloßem Auge leicht erkennbar sein, es darf in unmittelbarer Nähe keine kün- stlichen Lichtquellen geben und vor- handene Lichtkuppeln von Siedlungs- gebieten dürfen nur sehr beschränkt und nahe des Horizontes sichtbar sein. „Wenn wir die Lichtverschmutzung weiter eindämmen, können wir einen gesunden Lebensraum für Mensch und Tier sowie die eindrucksvolle Nachtlandschaft bestmöglich erhal- ten“, so Umwelt-Landesrat Stefan Kai- neder. Nach intensiver Vorbereitung wurde letzten Herbst der Antrag auf Zertifizierung eingereicht, nun langte der positive Bescheid ein. Verantwortung. Sobald es die Cor- ona-Maßnahmen erlauben, soll dies mit einem Fest gefeiert werden, wichtiger sind aber die Aktionen, mit denen der Park die Bedeutung von Dunkelheit vermitteln möchte. So kündigt Naturpark-Manager Clemens Schnaitl Naturerlebnisführungen an, etwa unter dem Motto „vom Arm- leuchter zum Nachtschwärmer“, mit dem mehr Bewusstsein für den Le- bensraum Nachtnatur geschaffen werden soll. „Das ist eine große Chance und eine große Herausforder- ung“, so Naturpark-Obmann Hans Mittendorfer. „Denn Priviliegien, wie Natur oder Kultur zu genießen und auch Sportstätten in Reichweite zu haben, beinhalten immer aush Ver- haltensregeln!“ V Die Bedeutung von Dunkel- heit für die Natur soll im Na- turpark auch bewusst vermit- telt werden. ANZEIGE Der Frühling lässt sich auch durch Corona nicht aufhalten. Angesichts der psychischen und physischen Belastungen durch COVID-19 ist es umso wichtiger für Geist und Körper etwas Gutes zu tun. Frühjahrsmü- digkeit ist eine Art Wetterfühligkeit, die sich durch Antriebslosigkeit, Schwindel, Kreislaufschwäche, Ver- stimmung und Kopfschmerzen äu- ßert. Der Organismus der Betroffe- nen reagiert auf die veränderten Licht- und Temperaturverhältnisse. Das Verhältnis von Melatonin und Serotonin gerät durch die längeren Tage aus dem Gleichgewicht. Die wichtigsten Tipps sind viel Bewe- gung an der frischen Luft, sie kur- belt den Kreislauf an. Sonne tanken verbessert den Vitamin D-Spiegel. Täglich 2l Flüssigkeit trinken und Wechselduschen für die Durchblu- tung. Sehr empfehlenswert ist auch ein regelmäßiger Schlafrhythmus. Unterstützen kann man das alles mit den geeigneten Mikronährstof- fen aus der Apotheke. Mag. Gerald Heinke Inhaber EXPERTEN TIPP Fit in den Frühling Apotheke am Salzburger Tor Salzburger Straße 1a 4840 Vöcklabruck EXTRA: Blickpunkt Vöcklabruck & Gmunden

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